Kriminaltechnik: Daktyloskopie und DNA-Analyse (genetischer Fingerabdruck)
Wenn nach einer Straftat "Spuren" privat gesichert werden sollen, kommt unser Spurensicherungskoffer ins Spiel: Wir untersuchen Gegenstände nach Fingerabdrücken, analysieren Kleiderfasern oder machen DNA-Analysen (Vaterschaftstest für 295 Euro durch einen Mundschleimhaut-Abstrich) über ein befreundetes Labor. Auch legen wir Diebesfallen mit UV-Pulver!
Durch unsere Spurensicherung können wir mit Hilfe der Polizei und der Staatsanwaltschaft Gerichte überzeugen, wer der Täter ist und wer nicht. Bei der Sicherung daktyloskopischer Spuren auf nichtsaugfähigen Materialien wie Plastiktüten, Kreditkarten oder Handys verwenden wir Cyanacrylat, was auch als Sekundenkleber bekannt ist. Es erhitzt und verdampft. Die Sichtbarmachung und die notwendige Auswertung der Spuren erfolgt im Polizeilabor im Vakuum-Cyan-Spurenentwicklungsgerät. Dieses Gerät haben wir nicht im Bestand unserer Firma.
Natürlich gibt es bei uns das gute über 100 Jahre alte Graphitpulver-Verfahren auch noch. Die Fingerabdrücke werden mittels Folie gesichert und dokumentiert.
Wir bearbeiten seit 1960 mit einem CARL ZEISS-Mikroskop jeden Fall zuverlässig. Wir konnten eine Putzfrau überführen, aus der Kaffeekasse Geld "entnommen zu haben". Einen mehrfachen Handydieb überführten wir anhand der Fingerspuren im Messe- gelände. Einen Urkundenfälscher überführten wir mit dem Vergleich des Personalausweises eines Toten. Die Unterschrift auf dem Arbeitszeugnis stimmte nicht mit dem PA überein, den uns die Witwa treuhänderisch übergeben hatte.
Einen anonymen Briefeschreiber an die "Kripo Fulda" konnten wir anhand seiner "Handschriftenuntersuchung" mit Vergleich über- führen. "Betonblumenkästen" wurde wie in der anonymen Anzeige vor Zeugen vom Täter geschrieben. Er hatte ca. 1984 einen unbescholtenen Schreinermeister in Weichersbach der Unter- schlagung von Baumaterialien anonym beschuldigt. Wir konnten ihn zu einem Geständnis bewegen.
Durch eine "Fußspur" auf dem Linoleum konnten wir ca. 1982 den Diebstahl eines Revolvers S+W 38er klären, der beim Abriss der Firma Meuser-Drehbänke in Frankfurt am Main einem Mitarbeiter von einem Arbeitskollegen gestohlen wurde. Es gab weder Waffenschein noch Besitzkarte. Der Täter zeigte dann nach Befragung auf einen Toilettenspülkasten, wo er die Waffe bis zum Feierabend deponieren wollte... Er trug noch die Schuhe mit der markanten Sohle und hob bereitwillig seine Füßchen... Er staunte, wie wir auf ihn gekommen waren und zahlte sofort die Strafe.
Wer damit rechnen muss, am Tatort durch ein Haar, einen Fußabdruck, eine Zigarettenkippe oder einen Hautpartikel über die DNA-Analysedatei des BKAs gerichtsverwertbar identifiziert zu werden, sollte sein Vorhaben doch eigentlch gleich aufgeben, meint der Verfasser.
Total falsch, denkt der Straftäter in Freiheit. Im Knast: "Ich bin doch unschuldig!"...

